HyperSteroids - Auswirkungen steroidhormonbedingter Muskelhypertrophie und -atrophie auf die systemische Glukosehomöostase und Adipositas
Hypertrophie und Atrophie von Skelettmuskulatur und Fettgewebe werden durch gegensätzliche Wirkungen geschlechtsspezifischer Steroidhormone wie Androgene und Glukokortikoide gesteuert. Bei Männern fördern Androgene die Muskelhypertrophie, die Insulinsensitivität und verringern Adiposität. Im Gegensatz dazu fördern Androgene bei Frauen Insulinresistenz, erhöhen die viszerale Fettleibigkeit und das Risiko für Typ-2-Diabetes. Hohe physiologische oder pharmakologische Konzentrationen von Glukokortikoiden fördern Muskelschwund, schränken die Insulinsensitivität ein und erhöhen Adiposität. Die molekularen Mechanismen, die diese Effekte vermitteln, sind jedoch noch nicht vollständig verstanden. Sowohl Androgene als auch Glukokortikoide spielen verschiedene genomische und nicht-genomische Rollen bei der Regulation der Glukoseaufnahme im Skelettmuskel, aber unser Verständnis dieser Biologie ist unvollständig. In diesem Projekt werden wir diese Wissenslücken schließen, indem wir fortgeschrittene Methoden der metabolischen Forschung einsetzen, um Stoffwechselfluss, Interorganstoffwechsel und metabolische Gesundheitseffekte steroidinduzierter Muskelhypertrophie und -atrophie bei weiblichen und männlichen Mäusen sowie primären menschlichen Myotuben von Frauen und Männern zu untersuchen.

Dr. Kenneth Dyar
Projektleiter von P03
Gruppenleiter Stoffwechselphysiologie, Helmholtz Zentrum München

Dr. Janina Tokarz
Projektleiterin von P03
Stoffwechselphysiologie, Helmholtz Zentrum München

Dr. Leonardo Matta Pereira
Postdoc in P03
Stoffwechselphysiologie, Helmholtz Zentrum München

Congcong Wang
Doktorandin in P03
Stoffwechselphysiologie, Helmholtz Zentrum München

Taoyue Yang
Doktorand in P03
Stoffwechselphysiologie, Helmholtz Zentrum München

Sabine Stüdl
Technische Assistentin in P03
Stoffwechselphysiologie, Helmholtz Zentrum München