Prof. Troy Hornberger von der University of Wisconsin–Madison hielt den 18ten HyperMet-Vortrag mit dem Titel „Visualizing the Sites of Mechanically Induced Growth in Skeletal Muscle“. Seine Forschung konzentriert sich darauf, wie mechanische Reize, die z.B. durch Krafttraining ausgelöst werden, Muskelhypertrophie stimulieren. Der Fokus seiner Forschung ist der mTORC1-Signalweg und die Visualisierung der Orte des Muskelwachstums durch neue Mikroskopiemethoden. Ein wichtiger Punkt, der diskutiert wurde, war der Unterschied zwischen Pulsaktivierung und chronischer Aktivierung: Während vorübergehende, pulsartige Stimulation von mTORC1 das Muskelwachstum fördert, reduziert eine chronische Aktivierung die Lebensspanne.
Die HyperMet-Forschung untersucht, wie Muskelwachstum (Hypertrophie) und Muskelabbau (Atrophie) den Stoffwechsel beeinflussen. Mehr Muskelmasse senkt das Risiko für Adipositas, Diabetes, Osteoporose und möglicherweise für Krebs. Wir erforschen die zugrunde liegenden Stoffwechselprozesse, um neue Strategien zur Prävention und im Alltag zu entwickeln.